Gas-Infrarot-Heizsysteme sind sparsam aus Prinzip.
Strahlungsheizungen sind „Thermopumpen“. Die Strahlungsheizung ist das einzige Heizsystem für Großräume, welches die vom Heizgerät abgegebene Wärmeenergie dreimal zur Erhöhung der Raumtemperatur nutzt. Das spart viel Energie.
Wärmewellen, wie z.B. die Strahlung der Sonne oder eines offenen Kaminfeuers, durchdringen die Luft ohne große Verluste. Dort, wo sie auf Gegenstände treffen, werden sie in fühlbare Wärme umgewandelt.
Das gleiche geschieht beim Betrieb einer Strahlungsheizung. Die vom Heizstrahler ausgehenden Wärmewellen treffen auf die Personen im Raum, auf den Fußboden und auf die Gegenstände und erwärmen diese.

In der Halle wird ein Wärmewellenfeld erzeugt, in dem die Personen eine höhere Temperatur empfinden als die tatsächliche Höhe der Lufttemperatur.

Die Wärmewellen treffen auf die Grundfläche und die Gegenstände im Raum, die dadurch erwärmt werden. Diese erwärmten Flächen werden zum Sekundärstrahler und geben dann ihrerseits Wärmewellen an die Personen im Raum ab und erhöhen die Raumtemperatur (empfundene Temperatur) um einen weiteren Betrag. Top

Durch die unter Stufe 2 beschriebene Temperaturerhöhung verwandeln sich die Grundfläche und die Gegenstände im Raum in einen großen zusammenhängenden Konvektor, der die Luft in der Halle ohne nennenswerte Luftbewegung erwärmt. Dies führt zu einer weiteren Erhöhung der Raumtemperatur. Top